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Business for Transformation (B4T)

Was ist Business for Transformation (B4T)?

Ausbeutung, Missbrauch und Ungerechtigkeit prägen die Arbeitswelt vieler Menschen.

B4T ist eine sich weltweit durchsetzende Missionsstrategie christlicher Organisationen um solchen Trends entgegen zu wirken und christliche Werte in die Wirtschaft zu bringen. Das B4T Konzept dient ausdrücklich nicht als Plattform, um Visaprobleme in geschlossenen Ländern zu umgehen oder um eine neue Form des Fundraising zu etablieren. Das wirtschaftliche Umfeld selber stellt den Ort der Mission dar.

Kerngedanke ist die Besetzung von strategischen Führungspositionen durch christliche Visionsträger. So sollen christliche Unternehmensphilosophien von „oben“ in die Unternehmen gebracht werden und weit in die Gesellschaft hineinwirken.

Vision

Eine Gesellschaft, die von Christus durchdrungen ist, sowohl im Privaten als auch im Beruf.

Mission

Unternehmen gründen dessen Ziel nicht die Gewinnmaximierung ist, sondern den Menschen zu dienen und ihnen Christus vorzuleben. In unserem speziellen Fall wollen wir den Frauen, die von den Sisters for Hope erreicht wurden und die sonst keiner einstellen würde, alternative Arbeitsplätze anbieten.

Die gegründeten Unternehmen sollen in verschiedensten Bereichen der Gesellschaft entscheidende Impulse setzen und so zu einer faireren und besseren Welt beitragen. Dabei sollen unsere Unternehmen unter christlichen Werten, ohne Korruption und mit fairen Löhnen am Markt agieren.

Ziele

  • Unseren Kunden kreative, innovative, zuverlässige und qualitativ hochwertige Lösungen anbieten.
  • Unseren Mitarbeitern mit einer würdevollen Tätigkeit, Stabilität, fairen Löhnen mit einer guten persönlichen Entwicklungsmöglichkeit, sowie einem angenehmen Arbeitsumfeld begegnen.
  • Unseren Stakeholdern faire Rendite auf ihre Investitionen anbieten.
  • Dem Land durch die Schaffung von Know-how, internationalen Kontakten und Arbeitsplätzen dienen.
  • Der Gesellschaft aufzeigen, dass Erfolg und hohe moralische Standards nebeneinander existieren können.
  • Gott dienen, indem wir treue und gute Verwalter sind.
  • Administrative Begleitung internationaler Unternehmer und Investoren bei der Eröffnung einer Zweigstelle oder einer Firmen-Neugründung in Kenia.

Zielgruppe

In Kenia gibt es das Problem, dass eine hohe Zahl an Frauen am Rand der Gesellschaft vom Existenzminimum lebt. Die Gründe für die Armut sind vielfältig und nicht vollumfänglich auszumachen. Ein großer Anteil dieser Frauen wurde jedoch während der Schwangerschaft von ihren Partnern verlassen, viele Frauen rutschen dann ohne Arbeit in die Armut ab. Eine zweite große Gruppe der von Armut betroffenen Frauen sind ehemalige Gefängnisinsassinnen und ihre Kinder. Diese werden nach dem Ende ihrer Haftstrafe nicht weiter vom Staat betreut, sondern einfach in die „Freiheit geworfen“. Da diese Frauen in der Regel von ihren Verwandten verstoßen werden, ist der Weg in den sicheren Schoß der Familie versperrt.

Diesen Frauen bleibt dann nur der Weg in die Kriminalität oder in die Prostitution, um sich und ihre Kinder zu ernähren. Diesen Frauen wollen wir durch die Anstellung in unseren Firmen die Möglichkeit geben, ihr Leben wieder hoffnungsvoll und eigenverantwortlich zu gestalten.

In unseren Unternehmen streben wir einen maximalen Frauenanteil an. Wir wollen so in einer männerdominierten Gesellschaft ein Statement setzen – alleinerziehende Mütter, ehemalige Gefängnisinsassinnen und Prostituierte sind keine Bürde, sondern wertvoll!

Business for Transformation meets Sisters for Hope

Die Besonderheit unseres Pilotprojektes in Kenia ist, dass dieses von Anfang an von einem holistischen Gedanken geprägt ist. Unsere Unternehmen werden sich darum nicht nur am kapitalistischen Wirtschaften beteiligen, sondern sie werden sich durch ein gesamtgesellschaftliches Engagement zum Wohl der Allgemeinheit einsetzen. Diesem Ansatz kommen unsere Firmen nach, indem sie mit der NGO Sisters for Hope (SfH) zusammenarbeiten. Die Commercial Sex Workers, wie die Prostituierten in Kenia oft genannt werden, werden durch die SfH mit der erlösenden Botschaft Jesu Christi in Kontakt gebracht, seelsorgerlich begleitet und dann durch die B4T-Unternehmen in alternative Arbeit vermittelt. Die MIK‘s und die NGO sind zwar unabhängige Rechtsformen, dies heißt allerdings nicht, dass sie auch räumlich getrennt voneinander operieren. So werden in jeder Firma Mitarbeiterinnen der Sisters for Hope anwesend sein, um die Frauen weiter zu betreuen.

Bei diesem Ansatz ist weder das Greenwashing von Unternehmen noch die Kommerzialisierung einer NGO das Ziel – sondern es soll ein Prozess angestoßen werden, dessen Mehrwert eine Gesellschaft ist, die von Christus durchdrungen ist, sowohl im Privaten als auch im Beruf!

Mehr zu Business for Transformation mit der Allianz-Mission unter https://www.am-b4t.com/