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Sandra Mattner

Portrait Sandra Mattner

Ich bin seit dem 10.05.2014 glücklich mit meinem Ehemann Stephan verheiratet und am 06.04.2016 hat Gott uns mit unserem wundervollen Sohn Elias Samuel beschenkt. Wie ich zum Glauben und in die Mission unter Prostituierten in Kenia kam, hätte ich nie für möglich gehalten.

Konkret wurde mein christlicher Glaube 2007, als ich 20 Jahre alt war. Ich wurde zu einem Gottesdienst eingeladen, in dem ein farbiger Pastor predigte. (Im Nachhinein witzig, dass er ausgerechnet Afrikaner war.) Vor diesem Gottesdienst betete ich zu Gott, dass er mir, wenn er so existiere, wie es mir zuvor erzählt wurde, ein Zeichen geben solle. Und das tat er!

Ich spürte eine so unsagbar große Liebe, wie ich sie nicht kannte. Mein Körper zitterte und ich musste fast den gesamten Gottesdienst weinen. Obgleich ich schon immer von meiner Familie geliebt war, einen Freund hatte und einen tollen Freundeskreis, war ich innerlich leer und deprimiert. Irgendetwas fehlte, ich hatte ein großes Loch in meinem Herzen und wusste bisher nicht, warum. In diesem Gottesdienst gab mir Jesus seine Liebe zu spüren und das Loch in meinem Herzen wurde gefüllt – bis heute! Die Entscheidung für ihn war die beste meines Lebens und das allergrößte Geschenk!

Ich fing an, jedem von Jesus zu erzählen! Um zu überzeugen? Natürlich nicht, das kann nur Er allein. Er ist die höchste Liebe und wenn man verliebt ist, möchte man doch jedem sofort seinen Geliebten vorstellen. Genau das ist auch mein Herzensanliegen: Die Liebe, die ich erfahren habe zu teilen. Mein Zeugnis an Menschen weiter zu geben. Besonders an die Menschen, die sich unwürdig und ungeliebt fühlen, da mir Jesus für diese seinen Blick und sein Herz schenkte. Die Ungesehenen, jene die am Rande der Gesellschaft stehen. Denn sie wissen nicht, was für einen unsagbaren Wert sie haben und wie unvergleichlich Gott sie liebt. Das durfte ich selbst erfahren und so viele die ich kenne auch.

Die Bibel sagt, Jesus ist das Licht der Welt, und er möchte durch uns strahlen. Er wünscht sich, dass er den Menschen durch uns eine reichende Hand, eine tröstende Schulter sein kann. Dass unsere Worte und Taten aus seiner Liebe geschehen.

Ich möchte sein Licht in die Dunkelheit bringen, den Menschen seine Liebe weiter geben. Denn das ist die schönste Erfahrung, die ein Mensch nur machen kann.

Trotzdem war ich nie ein Mensch, der von sich aus ins Ausland gegangen wäre. Ich fühlte mich sehr wohl in unserem schönen Deutschland, besonders in meiner Traumstadt Lüneburg, in der mein Ehemann und ich die letzten Jahre lebten und unseren Sohn Elias bekamen. Hier stand ich in diesem Herzen, hier durfte ich spüren, wie Jesus in meinem Alltag vieles für mich vorbereitet hat.

Auch ergriff Jesus in Lüneburg mein Herz für eine Arbeit unter prostituierten Frauen und so kam es 2015 zur Gründung der „Sisters for Hope“, ein Dienst unter Frauen in Lüneburg und Umgebung, dessen Namen Gott geschenkt hat. Ich durfte mich aus meiner christlichen Gemeinde heraus in diesem Umfeld engagieren und Erfahrungen sammeln. Inspiriert war ich durch die Arbeit von „Mission Freedom“ (https://mission-freedom.de/), ein Dienst unter zwangsprostituierten Frauen, welcher in meiner früheren Gemeinde der FG-Neugraben gegründet worden war.

Glücklich und in meiner Berufung in Deutschland, wie kam es also dazu, dass ich in die Mission nach Kenia ging? Dies kann unter unserer Berufungsgeschichte nachgelesen werden.